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Wie werde ich Seelotse?

Vom Primärberuf zum Volllotsen

Der Beruf des Seelotsen ist ein Sekundärberuf, d. h. es ist zunächst im Primärberuf ein Reifeziel zu erreichen, bevor der Seelotsberuf ergriffen werden kann. Das primäre Berufsziel ist in diesem Fall das Kapitänspatent ohne Einschränkungen mit entsprechender Fahrzeit in der Seeschifffahrt.

Nach dieser Erfahrungszeit mit dem Kapitänspatent und der Erfüllung weiterer Eignungsvoraussetzungen kann die Bewerbung zum Seelotsanwärter erfolgen. Die Bewerbung geht an eine der Außenstellen (ASt) der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt, die diese prüft und an die vom Bewerber gewünschte Lotsenbrüderschaft weiterleitet.

Bei entsprechendem Bedarf an Seelotsen ist die behördliche Zulassung zum Seelotsanwärter möglich. Ist der Bedarf geringer als die Anzahl der Bewerber entscheidet ein Auswahlverfahren über die Zulassung.

Nach der Zulassung erfolgt eine 8-monatige Ausbildung durch die künftige Lotsenbrüderschaft mit anschließender staatlicher Prüfung vor der Außenstelle der GDWS und Bestallung zum Seelotsen für das Ausbildungsrevier.

Mit der Bestallung und somit der Mitgliedschaft in einer Lotsenbrüderschaft beginnt auch die Zeit der freiberuflichen, nicht gewerblichen Tätigkeit als Seelotse.

Das neue Mitglied der Brüderschaft wird als Junglotse zunächst auf kleineren Fahrzeugen eigenständige Beratungen durchführen. Während dieser Junglotsenzeit wachsen die Schiffsgrößen ständig an. Nach ca. 3 Jahren wird der Seelotse zum Volllotsen und die Schiffsgrößenbeschränkung wird aufgehoben.

Für den Weg vom allgemeinen Schulabschluß bis hin zum Volllotsenstatus vergehen in der Regel ca. 12 bis 15 Jahre.

Mit Erreichen der im Seelotsgesetz festgelegten Altersgrenze von 65 Jahren geht der Seelotse in den Ruhestand.

Was ist ein Seelotse?
Welches Einkommen hat ein Seelotse?
Was ist ein Seelotsanwärter (Aspirant)?

Zuständigkeiten der Außenstellen der GDWS

2012 www.bundeslotsenkammer.de