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Lotsbetriebsverein e. V.

Aufgabe

Der Lotsbetriebsverein hat die öffentliche Aufgabe, die Infrastruktur für einen ständigen Bereitschaftsdienst für die Bestellung von Seelotsen sicher zu stellen und alle Schiffe, die einen Seelotsen angefordert haben, zu allen Tageszeiten an allen Tagen des Jahres mit Seelotsen zu versorgen bzw. diese an den Reviergrenzen auszuholen.

Mit rund 430 Mitarbeitern (Seebetrieb: rd. 350, Landbetrieb: rd. 80) und 36 Versetzfahrzeugen (alle unter deutscher Flagge) entspricht der Lotsbetriebsverein - was Personal und Schiffe betrifft - dem Umfang einer mittleren Reederei.

Der LBV unterhält zudem die insgesamt 16 festen und 3 schwimmenden Lotsenstationen, die an allen Tagen des Jahres durchgehend mit Wachpersonal besetzt sind.

Das durchschnittliche Alter der Fahrzeuge betrug 2015 knapp 15 Jahre. Etwa die Hälfte der Fahrzeuge ist unter 10 Jahre alt. Das älteste Fahrzeug ist mit Baujahr 1959 die "Osterriff", das jüngste Fahrzeug ist die "Visurgis" (Bj. 2015).

Stand 2015

Lotsenstationen

In den Lotsenstationen nimmt das Wachpersonal die Bestellung eines Seelotsen vom Schiff entgegen. Dazu sind die Stationen mit allen modernen Kommunikationssystemen ausgerüstet, um die Kontaktaufnahme mit der meist internationalen Schifffahrt sicherzustellen.

Kombistation Leuchturm Kiel
Im Bild rechts die kombinierte Lotsenstation Kiel Leuchtturm von "Kiel Pilot". Die Lotsenstation befindet sich in der unteren Kanzel, das navigatorisch wichtige Seezeichen (Feuerhöhe: 29m) ist in die oberen Kanzel integriert. Ganz oben auf dem 33 Meter hohen Turm ist ein Radar installiert. Das Bauwerk hat einen hohen Wiedererkennungswert für die internationale Schifffahrt, die die Kieler Förde anläuft.

Wassertransport

An allen Lotsenstationen hält der LBV Wasserfahrzeuge vor, die speziell für das Besetzen und Ausholen von Seelotsen ausgelegt sind. Diese sind zum Teil gleichzeitig Lotsenstation.

Wenn sich nicht genügend Seelotsen auf den Außenstationen befinden, werden Nachschubfahrten mit den Lotsenversetztern durchgeführt.

Lufttransport

Seit 1978 findet die Versetzung in der Deutschen Bucht neben dem klassischen Lotsenboot auch mit Helikoptern statt. Die seinerzeit gestiegenen Sicherheitsauflagen erforderten ein Besetzen weit draußen an den äußeren Ansteuerungen der Flüsse. Die ständige Verfügbarkeit von Seelotsen an diesen weit entfernten Versetzpositionen wird aus wirtschaftlichen Gründen mit Hubschraubern sichergestellt.

Um die Außen- und Wechselstationen mit ausreichend Seelotsen zu versorgen, organisiert der der LBV den Transport zu diesen Stationen. Wenn dies auf dem Landwege möglich ist, werden hier oft lokale Taxiunternehmen eingebunden, ggf. auch in Kombination mit den Lotsversetzern des LBV.

Die lokalen Taxiunternehmen werden im Ausschreibungsverfahren ermittelt.

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2012 www.bundeslotsenkammer.de